![]() CineZone: Mr. Brody, Sie sind bekannt für markante Charakterrollen. Was hat Sie dazu bewegt, bei der Wiederauferstehung des „Predator“-Franchises mitzuwirken? Adrien Brody: Ich habe die Rolle aus drei Gründen angenommen: Erstens bin ich ein riesiger „Predator“-Fan. Zweitens hat das keiner von mir erwartet, denn normalerweise spiele ich ja nicht wirklich in solchen Filmen mit. Drittens: ich wollte schon immer mal mit Arnold Schwarzenegger verglichen werden (lacht). Erhoffen Sie sich von diesem Film weitere Action-Angebote? Natürlich könnten sich dadurch gewisse Türen öffnen. Was hat dieser Film, was andere Actionfilme nicht haben? Mein Charakter ist wesentlich facettenreicher als der normale Actionheld. In den letzten Jahren hat sich der Trend entwickelt, dass Hollywood eine realistischere Version von Soldaten zeigt. Soldaten sind Menschen, die eben auch Gefühle haben und nicht nur glorreich durch die Gegend schießen. In der Vergangenheit haben Sie sich eher mit tragischeren Stoffen beschäftigt. Können Sie sich in diese Rollen besser hineinversetzen? Nicht unbedingt, aber Sie haben schon Recht: sogar die Komödien, in denen ich mitgewirkt habe, hatten meist einen tragischen Unterton. Diese Rollen reizen Sie also unterbewusst mehr? Wahrscheinlich, aber ich versuche nicht krampfhaft etwas Trauriges in meinen Rollen zu finden. Meine Figur in diesem Film ist nicht zwangsweise eine tragische Rolle, auch wenn er viele Verluste einstecken musste. Um ein Elitesoldat zu werden, muss man wohl ab und zu das Menschsein vernachlässigen. |













