CineZone: Mr. Downey, was macht Sherlock Holmes zum ultimativen Superhelden des 19. Jahrhunderts? Robert Downey Jr.: Das Faszinierende an ihm ist seine unvorstellbare Intelligenz. Sie macht auch den Erfolg der Bücher aus. Wodurch unterscheidet er sich von anderen Kriminalisten? Er verwendet all seine Energie darauf, das herauszufinden, was andere übersehen. Seine ganze Arbeit wird zu hundert Prozent von einer akribischen Detailsuche bestimmt. Im Film kommt als markantes Merkmal noch ein gestählter Oberkörper dazu. Wie haben Sie sich dermaßen gut in Form gebracht? Ehrlich gesagt habe ich mich gar nicht mehr in Form bringen müssen, weil ich direkt von den Dreharbeiten zu „Iron Man“ kam. Ich habe also noch ein bisschen weitertrainiert und mir anschließend in Japan einen Parasiten eingefangen, der den Rest für mich erledigt hat. Nach Drogenexzessen schien Ihre Karriere beendet. Nun gehören Sie wieder zu Hollywoods erster Liga. Wie fühlen Sie sich beim Gedanken daran? Wie Phoenix aus der Asche (lacht)! Ich war in meiner gesamten bisherigen Karriere noch nie so glücklich wie heute. Und noch nie hat mir die Zusammenarbeit mit Kollegen mehr Spaß gemacht. „Sherlock Holmes“ wurde bereits mehrmals verfilmt. Was mögen Sie denn besonders an der Neuinterpretation von Guy Ritchie? Die Art und Weise, wie sich Doyles Charaktere in seinen Erzählungen selbst und gegenseitig beschreiben, war meine wichtigste und interessanteste Bezugsquelle. Ein Teil dessen ist bestimmt schon in anderen, früheren Produktionen aufgetaucht. Doch zu meiner Freude habe ich festgestellt, dass andere Aspekte dagegen noch gar nicht aufgezeigt wurden. Genau dieses unerforschte Material war interessant für uns. |











