Einen potentiellen Blockbuster bewirbt man gern schon einige Monate vor dem Kinostart mit einem ersten Teaser-Poster. Etwas unglücklich ist das, wenn es sich um ein Weihnachtsmovie handelt, das man schon im November auf die Leinwände bringen will. Gehen wir aus dem November einige Monate zurück, landen wir… genau, im Mai. Und so kommt es, dass uns das Disney Studio schon jetzt mit einem Poster zu „A Christmas Carol“ beglückt – obwohl Weihnachten noch nicht direkt vor der Türe steht. In der populären Erzählung von Charles Dickens (hierzulande als „Eine Weihnachtsgeschichte“ bekannt) wird der mürrische Geizhals Ebenezer Scrooge in einer Nacht von drei Geistern heimgesucht, die ihn schließlich dazu bewegen, sein Leben in eine neue, positive Richtung umzulenken. Fünf Dutzend Mal wurde die Erzählung schon in diversen Variationen und Abwandlungen verfilmt – beispielsweise mit Bill Murray als „Die Geister, die ich rief“ im Jahr 1998 oder mit den Muppets im Jahr 1992. Und nachdem Jim Carrey schon einmal als „Grinch“ Weinachten stehlen wollte, lag der Gedanke wohl nah, den Spaßvogel zu Ebenezer Scrooge zu machen. Zu sehen ist Carrey aber nur indirekt – dafür aber gleich in vier Rollen. Der Handlung wird zwar mit realen Schauspielern aufgenommen, dann aber als 3D-Animationsfilm auf Zelluloid gebannt. Ähnlich, wie wir es schon aus „Der Polarexpress“ oder „Die Legende von Beowulf“ kennen. Beide Filme drehte Regisseur Robert Zemeckis – und nun darfst Du einmal raten, wer „A Christmas Carol“ inszenieren wird. Neben der Titelrolle soll Carrey auch als das Geistertrio in Erscheinung treten. Obwohl das amerikanische Plakat als Startdatum den 6. November ausweist, müssen sich deutsche Carrey- und Weihnachtsfreunde noch bis zum 12. November gedulden. |












