Für alle, die sich nicht mehr an „Superman Returns“ erinnern: Brandon Routh spielte in dem Reboot von „X-Men“ Regisseur Bryan Singer den Mann vom Planeten Krypton. Seither hat man ihn nicht mehr in unseren Kinos gesichtet. Was nicht heißen soll, dass der Mime, bis er irgendwann vielleicht eine neue Starterlaubnis als Mann aus Stahl erhält, untätig auf der Couch fläzt. Derzeit steht er in New Orleans für den Mystery-Thriller „Dead of Night“ vor der Kamera. Der Streifen basiert auf einer Reihe von Comic-Abenteuern des italienischen Autors Tiziano Sclavi. Titelheld der Stories ist Dylan Dog, der in seiner feuchten Vergangenheit einmal (beruflich) Polizist bei Scotland Yard und (privat) Alkoholiker war. Nun ist er trocken und hält sich als Privatdetektiv mehr schlecht als recht über Wasser. Wie es das launige Schicksal will, wird Dylan Dog meist von jungen und attraktiven Frauen beauftragt, die einen wichtigen Menschen in ihrem Leben durch unnatürliche Art und Weise verloren haben. Weil die Hinterbliebene nicht mit der Polizeiarbeit zufrieden ist, beschließt sie, einen privaten Ermittler einzuschalten. Ihr Auftritt, Mr Dog. Obwohl der modisch etwas einfallsarme Detektiv - stets mit Blue Jeans, rotem Hemd und schwarzer Jacke gekleidet - kein Verfechter von übersinnlichen Theorien ist, bekommt er es doch mit allerlei gespenstischen Gestalten und jenseitigen Vorkommnissen zu tun. In Comic-Form wird jede Geschichte auf knapp hundert in Schwarz-Weiß gezeichneten Seiten erzählt. Die Filmvariante baut auf Farbe – und vermutlich mehr als hundert Minuten. „Dead of Night“ soll unter der Regie von Kevin Munroe („TMNT“) im kommenden Jahr die US-Kinos erreichen. Ein konkretes Datum gibt es aber so wenig wie einen Termin für die Deutschlandpremiere. |












