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Es gibt nur wenige Schauspieler, die so wandlungsfähig sind wie Russell Crowe – insbesondere was die Körperfülle anbelangt. In „Der Mann der niemals lebte“ sahen wir ihn noch als Pummelchen mit grauem Kurzhaar. Demnächst kommt er uns in „State Of Play“ zwar mit mehr Haaren aber immer noch mit Hüftgold. Für seine Rolle als Robin Hood hat sich der Mime aber wieder in Form gebracht. Acht Jahre ist es her, dass wir Crowe als Gladiator im Kino kämpfen sahen. Und man könnte fast glauben, ein findiger Photoshop-Tüftler hätte Crowes Antlitz aus dem Sandalenepos geschnitten und auf einen mit Pfeil und Bogen ausgestatteten Vorkämpfer kopiert. Der Schnappschuss ist aber echt: Die Dreharbeiten zu „Robin Hood“ laufen seit einigen Wochen und Crowe ist zurück in bester „Gladiator“ Form. Obwohl er sich also in eine Stumpfhose zwängen könnte, wie man sie aus früheren „Robin Hood“ Verfilmungen kennt, gönnte man Crowe ein bequemeres Beinkleid. „Er trägt nicht die alten Strumpfhosen, er hat eine Rüstung“, beschreibt Produzent Brian Grazer die Änderungen an der Garderobe des Rächers der Armen. „Er ist sehr mittelalterlich. Wenn überhaupt, sieht er eher aus wie in ‚Gladiator’ als der Robin Hood, den wir kennen.“ Sagen wir doch. In seiner Planungsphase sollte der Streifen „Nottingham“ heißen und Regisseur Ridley Scott wollte Crowe in einer Doppelrolle sowohl als Titelheld Robin Hood wie auch als dessen Gegenspieler, den Sheriff von Nottingham, besetzen. Von dieser Idee ist Scott aber abgerückt: es wird nur einen Crowe geben. An seiner Seite werden wir Cate Blanchett als Maid Marian erleben. Auf unseren Leinwänden wird Russell Crowe den ersten Pfeil voraussichtlich am 13. Mai 2010 abschießen. |











