Was diesen Deal noch verrückter macht, ist die Tatsache, dass er vor einem Monat nahezu undenkbar erschien. Die Stimmung zwischen Marvel und Jackson war deutlich abgekühlt. Der Schauspieler hatte einen Auftritt in Marvels „Iron Man“ als Nick Fury, Leiter der Spezialeinheit S.H.I.E.L.D.. Wer sich nicht an die Szene erinnern kann, hat das Kino wohl zu früh verlassen (oder den DVD-Player zu früh ausgeschaltet): Die kurze Sequenz, in der sich Fury dem Titelhelden Tony Stark (Robert Downey Jr.) vorstellte, flimmert nämlich erst nach dem Abspann über die Schirme. Und doch hat sie eine weitgehende Bedeutung, soll Fury doch in „Iron Man 2“ eine größere Rolle spielen.
Das sieht heute ganz anders aus. Nicht nur, dass Jackson für das Sequel zugesagt hat. Mit seiner Unterschrift unter den Marvel-Vertrag hat er auch gleich seine Beteiligung in den Comic-Verfilmungen „Thor“, „Captain America“ und „The Avengers“ zugesagt – und auch noch in einem geplanten „S.H.I.E.L.D“ Movie. Weil der Deal darüber hinaus noch mögliche Fortsetzungen zu den Filmen umfasst, kommen wir auf eine Gesamtzahl von neun Streifen, in denen Jackson als Nick Fury in Erscheinung treten soll. Was sogar noch ausbaufähig wäre, traf Fury im Marvel-Universum auch auf Wolverine und Spider-Man. Arbeitslos dürfte Jackson in den nächsten Jahren kaum werden. |











