Wo Sherlock Holmes ist, da kann Dr. Watson nicht fern sein. Das galt schon in den ersten Holmes Spielfilmen in den 20er und 30er Jahren. Und es gilt auch fast ein Jahrhundert später noch, für die „Sherlock Holmes“ Neuauflage von Guy Ritchie.

Am Freitag konnten wir euch die ersten Bilder von den Dreharbeiten in London zeigen. Zu sehen waren Robert Downey Jr. („Iron Man“, „Tropic Thunder“) als Meisterermittler im Gespräch mit Regisseur Guy Ritchie („Snatch“, „Swept Away“). Aber wo hatte sich Watson versteckt? Lange hat es nicht gedauert, bis auch Holmes’ Begleiter einem eifrigen Fotografen vor die Linse geriet.

Jude Law („1 Mord für 2“, „My Blueberry Nights“) gibt einen untypischen Watson ab? Das ist durchaus im Sinne des Regisseurs. „Wir versuchen etwas Neues einzuführen, das man noch nicht gesehen hat, und das stimmig zur Erzählung ist“, sagt Ritchie. „Wir wollen einen frischen Film machen. Es wird einige gute Kampfsequenzen geben.“

Ritchie mag eine actionreichere Version von „Sherlock Holmes“ im Sinn haben, aber er will sich dennoch nicht zu weit von der Romanvorlage entfernen – auch in punkto Sprache: „Ich hatte Sorgen wegen der Akzente, aber das ist nicht länger der Fall. Robert Downey hat den besten englischen Akzent, den ich je gehört habe.“

Downeys Aussprache sei die härteste Knacknuss gewesen, erklärt der Filmemacher, „aber wir scheinen diese besondere Hürde genommen zu haben.“ Rachel Adams („Red Eye“, „Familie Stone“), die in der weiblichen Hauptrolle der Irene Adler Holmes analytischen Verstand durcheinander wirbelt, spielt eine Amerikanerin, und muss somit keine Zungenakrobatik betreiben. „Jude ist zweifelsfrei Brite“, konstatiert Ritchie.

Weitere Fotos vom beschnäuzten Jude Law gibt’s bei Just Jared.



Cine-Snap:
Mit Zylinder und Starbuck-Kaffee


Sherlock Holmes

 
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