| Die Geschichte erzählt zu einer Zeit, in der Menschen ihre Häuser nicht mehr verlassen und auch keinen Kontakt mehr zu einander haben: Ihr Leben außerhalb der eigenen vier Wände wird von Robotern geführt. Die so genannten „Surrogates“ sind meist schöner und erfolgreicher als ihr wahres Ich und vor allem - sie sind unsterblich! Bis eines Tages des Surrogate eines Studenten tot aufgefunden wird... Zwei FBI Agenten (Bruce Willis und Radha Mitchell) untersuchen den rätselhaften Mord einer College Studentin. Die Spur führt sie zu einem Mann, der bei der Herstellung von high-tech Ersatzstoffen für die Surrogates beteiligt war. Durch die Morduntersuchung sind die FBI Agenten nun erstmals nach langer Zeit gezwungen, ihre eigene Wohnung zu verlassen und sie stoßen dabei auf eine gewaltige Verschwörung. Der Mord führt zu einer spannenden Suche nach Antworten: in einer Welt voller Masken, wer ist real und wem kann man trauen? Wer Bruce Willis mal wieder in jünger sehen will, wird in dem Streifen „Surrogates“ leicht auf seine Kosten kommen. Wer hingegen einen richtig guten SF Film sehen will, hat es schon schwerer. „Surrogates“ spielt mit einer interessanten Idee, reizt sie aber nicht voll aus: Die Menschen lassen ihre maschinellen Alter Egos alles für sich erledigen: Arbeit, Abwasch, Sex… Die „Ersatz“-Menschen können nach den eigenen Vorstellungen geformt werden. Ein dicker Mann kann für seinen Ersatzspieler einen Adoniskörper wählen. Eine hässliche Frau kann so zum Top-Model werden. Leider bleiben sowohl das Drehbuch, wie auch der Regisseur Mostow hinter den Möglichkeiten, daraus einen Streifen mit Tiefe und Weitsicht (wie beispielsweise „Blade Runner“) zu machen, weit zurück. Stattdessen ist der Film eine actionlastige Mischung aus „Terminator“, „I Robot“ und „Strange Days“. „Surrogates“ ist handwerklich gut gemacht und temporeich, aber auch eindimensional und vorhersehbar. Leichte Kinounterhaltung für zwischendurch - nicht mehr aber auch nicht weniger. |













