Als Experiment sollen Schüler zur Einweihung ihrer Grundschule aufschreiben, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Ihre Ideen werden dann in einer Kapsel vor der Schule in der Erde vergraben. Nach 50 Jahren soll die Zeitkapsel wieder geholt werden. Alle Schüler malen etwas, nur eine schreibt ihr Blatt wie wild mit Zahlen voll.

Im Jahr 2009 wird die Kapsel geborgen und ihr Inhalt an die heutigen Schüler verteilt. Auf dem Blatt von Caleb Koestler (Chandler Canterbury) befinden sich die Zahlen. Er nimmt den Zettel mit nach Hause. Zufällig entdeckt Calebs Vater, der Astrophysikprofessor John (Nicolas Cage), ein Muster in den Zahlenreihen: Es handelt sich um Daten, an denen sich schreckliche Katastrophen ereigneten. Aber noch sind nicht alle Zahlen aufgebraucht - und auch nicht alle Reihen gelöst. Noch weitere Katastrophen warten…

Regisseur Alex Proyas hat sich einen Namen mit visionären Filmen wie „The Crow“, „I Robot“ und „Dark City“ gemacht. In „Knowing“ sollte er wieder sein visuelles Talent zum Einsatz bringen. Das ist ihm in Ansätzen auch gelungen, wenn gleich nicht in der Perfektion wie zuvor.

Die Effekte wirken leider manchmal recht künstlich, wobei sich Proyas redlich bemüht, diese Schwäche so gut es geht aufzufangen. Dafür nutz er atmosphärische Bilder. Diese stehen auf der Haben-Seite des Streifens. Auf der anderen steht das nicht wirklich gute Drehbuch. Anfangs entwickelt sich die Story zäh. Schnell hat man dann aber begriffen, wohin der Film führt - und wartet.

Die eingestreuten Mystery Elemente werfen Logikfragen auf, die die Handlung nicht beantwortet. Mit der Plausibilität scheint es bei „Knowing“ niemand so genau genommen zu haben. Im letzten Drittel gewinnt die Handlung dann an Fahrt, die dann aber durch ein krudes Ende zunichte gemacht wird.

Es will alles nicht so recht zusammen passen. Die teilweise gelungene Inszenierung von Proyas, die Brüche, die Vorhersehbarkeit, die Mysterymomente, die Katastrophen und die Entwicklung der Handlung. Die Empfehlung ist deshalb zwiespältig, denn die Stärken des Streifens machen nicht unbedingt seine Schwächen wett. Es sei denn, man schluckt so einiges an Wissenslücken.


 
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Drama, Thriller, Science Fiction
USA, Australien, Großbritannien 2009
Ur-Aufführung D: 09.04.2009
DVD-Premiere D: 13.08.2009
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Länge: 122 min
FSK: ab 12
Regie: Alex Proyas
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Darsteller: Nicolas Cage#~2#~, Chandler Canterbury#~2#~, Rose Byrne#~2#~, Lara Robinson#~2#~, Ben Mendelsohn#~2#~, Terry Camilleri#~2#~, Adrienne Pickering#~2#~, Nadia Townsend#~2#~, Alan Hopgood#~2#~, Danielle Carter#~2#~, D.G. Maloney#~2#~, Joshua Long#~2#~, Alethea McGrath#~2#~, David Lennie#~2#~, Tamara Donnellan#~2#~, Travis Waite#~2#~, Gareth Yuen#~2#~, Lesley Anne Mitchell#~2#~, Liam Hemsworth#~2#~, Raymond Thomas#~2#~, Carolyn Shakespeare-Allen#~2#~, Joanna Hunt-Prokhovnik#~2#~, Jake Bradley#~2#~, Jean-Michael Tan#~2#~, Rody Claude#~2#~, Nathaniel Kiwi#~2#~, Blair Venn#~2#~, Alyssa McClelland#~2#~, Joseph Clements#~2#~, Susan Miller#~2#~, Ali Ammouchi#~2#~, Giovanni Bartuccio#~2#~, Menik Gooneratne#~2#~, Christopher McLean#~2#~, Marc Lawrence#~2#~, Erin Klein#~2#~, Angie Diaz#~2#~, Breanne Bergs#~2#~, Georgia Bolton#~2#~, Jo Buckley#~2#~, Archie Kirkland#~2#~, Sara Reed#~2#~, Ted Maynard#~2#~, Anna Anderson#~2#~, Kate Doherty#~2#~, Tony Porter#~2#~, Rob McPherson#~2#~, David Whiteley#~2#~, Miles Paras#~2#~, Clare Chihambakwe#~2#~, Michael C. Gwynne#~2#~, Markus Hamilton#~2#~, Brendan Bacon#~2#~, Joel Bow#~2#~, Maximillian Paul#~2#~, Karen Hadfield#~2#~, Matt Boesenberg#~2#~, Jim Knobeloch#~2#~, Steve Mouzakis#~2#~, Sonya Suares#~2#~, Ra Chapman#~2#~, Benita Collings#~2#~, Verity Charlton#~2#~, Janet Foye#~2#~, Lisa N Edwards#~2#~, Raziel Jordan#~2#~, Jason Kirby#~2#~, Sarah Lawrence#~2#~, Andrew Lyons#~2#~, Kadriye Secgin#~2#~, Gilbert Soto#~2#~, Nicole Joy Tan#~2#~, Sammy Wright#~2#~