| Während Manni und Ellie sich auf die Geburt ihres Mini-Mammuts freuen, fragt sich Diego, der Säbelzahn-Tiger, ob er langsam verweichlicht, da er dauernd mit seinen Kumpels rumhängt anstatt ordentlich Beute zu reißen. Sid das Faultier (wie immer gesprochen von Blödel-Barde Otto), gerät mal wieder in Schwierigkeiten, als er versucht, sich eine kleine Ersatzfamilie zu schaffen, indem er ein paar Dinosaurier-Eier an sich nimmt. Das nimmt ihm aber die tonnenschwere und recht bissige Mama ordentlich übel und entführt den Tollpasch. Bei dem Versuch, Sid zu retten, gerät die Urzeit-Gang in eine geheimnisvolle Unterwelt, in der die gefährlichsten Dinosaurier überlebt haben. Als alle Hoffnung verloren scheint, treffen sie auf ein einäugiges Wiesel namens Buck, dessen Lieblingsbeschäftigung die Jagd auf Dinosaurier ist und das die einzige Rettung zu sein scheint… Das muss man dem Team um Regisseur Carlos Saldanha lassen: Selten hat es eine Filmserie geschafft, sich von Teil zu Teil so zu steigern, wie die „Ice Age“ Trilogie (von der aber sicher noch weitere Teile folgen werden). Noch schneller, noch witziger, noch bewegender schafft es die zum Filmstudio Fox gehörende Blue Sky Studio Produktion vom ersten Augenblick an, einen ganzen Saal in ihren Bann zu ziehen. Schlag auf Schlag wird ein Gagfeuerwerk abgefeuert, das dem Zuschauer keine Sekunde Zeit gönnt, die Popcorntüte zu leeren. Natürlich ist Botschaft von Zusammengehörigkeit, Familienglück und Freundschaft wie immer ein zentraler Punkt der Story, kommt aber unaufdringlich und sehr passend daher. Dass sich seit dem ersten Teil vor bald sieben Jahren bei den Animationen technisch nichts verändert hat, ist vernachlässigbar. Auch wenn der Film nicht so schick aussieht wie aktuelle Produktionen, hat er aber seinen eigenen Stil und charakteristischen „Ice Age“ Charme bewahrt. Und so darf man mit Manny, Diego, Sid und dem neuen Charakter Buck mitlachen und mitfiebern. Natürlich darf der geheime Star der „Ice Age“ Serie nicht fehlen. Das urzeitliche Eichhörnchen Scrat, wie immer auf der ganz schön deprimierenden Jagd nach seiner geliebten Nuss, bekommt diesmal deutlich mehr Szenen eingeräumt als in den letzten Teilen. Immer wieder werden lustige Episoden eingeflochten, bei der diesmal auch ein sexy Flughörnchen-Weibchen, das es faustdick hinter den Ohren hat, eine große Rolle spielt. Nach viel zu schnell verflogenen 94 Minuten darf man den Machern des Films getrost bescheinigen, einen rasanten, urkomischen und spannenden Familienfilm für wirklich jedes Alter in die Kinos gebracht zu haben. |













